Wohnungsbrand – mehrere Verletzte

Brandeinsatz > Wohngebäude
F - Zimmer
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Einsatzort Details

Pestalozzistraße - Alsdorf / Blumenrath
Datum 03.07.2017
Alarmierungszeit 05:59 Uhr
Einsatzende 12:10 Uhr
Einsatzdauer 6 Std. 11 Min.
Alarmierungsart Funkmelder + SMS Alarmierung
eingesetzte Kräfte

Löschzug Hoengen
Hauptamtliche Feuerwache
  • Alsdorf 01- KdoW -01
  • Alsdorf 01- ELW -01
  • Alsdorf 01- HLF20 -01
  • Alsdorf 01- DLK23 -01
  • Alsdorf 01- RTW -01
  • Alsdorf 01- LKW -01
Löschzug 1
  • Alsdorf 01- LF20 -01
  • Alsdorf 01- LF20 -02
Löschzug 2
    Rettungsdienst Kreis Aachen
    • Rettung Würselen 01 - RTW - 01
    • Rettung Eschweiler 01 - NEF - 01
    • Rettung StädteRegion Aachen ELW1 -01
    • Florian StädteRegion Aachen 00 - Kdow - 01
    Polizei
    • Streifenwagen
    Fahrzeugaufgebot   Alsdorf 03- KdoW -01  Alsdorf 03- MTF -01  Alsdorf 03- HLF20 -01  Alsdorf 03- LF20KatS -01  Alsdorf 01- KdoW -01  Alsdorf 01- ELW -01  Alsdorf 01- HLF20 -01  Alsdorf 01-  DLK23 -01  Alsdorf 01- RTW -01  Alsdorf 01- LKW -01  Alsdorf 01- LF20 -01  Alsdorf 01- LF20 -02  Rettung Würselen 01 - RTW - 01  Rettung Eschweiler 01 - NEF - 01  Rettung StädteRegion Aachen ELW1 -01  Florian StädteRegion Aachen 00 - Kdow - 01  Streifenwagen
    F - Zimmer

    Einsatzbericht

    Am heutigen Montagmorgen wurde die Feuerwehr Alsdorf gegen 06.00 Uhr zu einem gemeldeten Wohnungsbrand nach Alsdorf-Blumenrath gerufen. Nach erster Meldung sollte es im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen sein.

    Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle war eine starke Rauchentwicklung zu erkennen. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang dichter Rauch aus einem rückwärtigen Anbau und einem straßenwärts gelegenen Gaubenfenster.

    Aufgrund der erheblichen Rauchentwicklung im Treppenhaus und in der Dachgeschosswohnung hatte sich die Bewohnerin der Dachgeschosswohnung über das Gaubenfenster auf das Dach gerettet. Noch vor Eintreffen der Wehrleute war ein Nachbar über ein Regenfallrohr zur Betroffenen auf das Dach geklettert um die Bewohnerin zu betreuen. Beide wurden mittels Drehleiter von der Feuerwehr gerettet und  die Bewohnerin einem Krankenhaus zugeführt.

    Da das Treppenhaus für die Bewohner des 1. OG nicht passierbar war, hatten sich diese an einem straßenseitig gelegenen Fenster bemerkbar gemacht. Ebenfalls noch vor Eintreffen der Feuerwehr wurden die drei Bewohner von Nachbarn über eine Leiter aus der Wohnung befreit.

    Die Bewohnerin des Anbaus konnte sich noch aus eigener Kraft schwerverletzt aus den Brandräumen retten und wurde mit schweren Brandverletzungen einem Krankenhaus zugeführt. Nach Auskunft der Bewohnerin sollte sich der Ehemann noch in dem in Vollbrand stehenden Anbau  befinden.

    Unter Atemschutz drangen daher mehrere Trupps zeitgleich zur Menschenrettung  in den Anbau vor. Trotz enormer Strahlungshitze gelang es den eingesetzten Kräften den vermissten Mann zügig aufzufinden.  Aufgrund  des schnellen Vorrückens der Einsatzkräfte konnte der Bewohner des Anbaus lebend, wenn auch schwerverletzt, gerettet und mit Notarztbegleitung in ein umliegendes Krankenhaus transportiert werden.

    Durch das beherzte Eingreifen der Einsatzkräfte und eines umfassenden Innen- und Außenangriffs konnte eine Brandausbreitung auf das Haupthaus verhindert werden. Der Anbau wurde vollständig zerstört, die weiteren Wohnungen sind aufgrund erheblicher Beaufschlagung mit Brandrauch ebenfalls nicht mehr bewohnbar.

    Der Einsatz dauerte bis ca. 9.15 Uhr an, wobei eine Brandsicherheitswache an der Einsatzstelle verblieb um etwaige Glut- und Brandnester abzulöschen.

    Neben dem Kreisbrandmeister verschaffte sich auch Alsdorfs Erster Beigeordneter Ralf Kahlen eine persönlichen Eindruck von der Einsatzstelle. Die Unterbringung der betroffenen Bewohner wird derzeit durch das Ordnungsamt der Stadt Alsdorf koordiniert.

    Die Feuerwehr Alsdorf lobt das besonnene Verhalten der Nachbarn und Helfer. Besonders das Ersteigen des Regenfallrohres zum Erreichen der Bewohnerin auf dem Dach erfordert viel Mut und Entschlossenheit. Durch das beherzte und selbstlose Vorgehen der Nachbarn konnte so mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Schlimmeres verhindert werden. Den Bürgern gebührt höchster Respekt und Dank, so der Pressesprecher der Feuerwehr Alsdorf.

     

    Christoph Simon

    Pressesprecher Feuerwehr Alsdorf

     

     

    sonstige Informationen

    Einsatzbilder

     
     
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