Einsatz in »stiller Nacht«

Gefahrgut > Leckage
Technische Hilfeleistung
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Einsatzort Details

Eschweilerstraße - Alsdorf / Mariadorf
Datum 24.12.2017
Alarmierungszeit 20:15 Uhr
Einsatzende 21:00 Uhr
Einsatzdauer 45 Min.
Alarmierungsart Funkmelder + SMS Alarmierung
eingesetzte Kräfte

Löschzug Hoengen
Hauptamtliche Feuerwache
  • Alsdorf 01- ELW -01
  • Alsdorf 01- HLF20 -01
  • Alsdorf 01- DLK23 -01
  • Alsdorf 01- RTW -01
Polizei
  • Streifenwagen
Fahrzeugaufgebot   Alsdorf 03- KdoW -01  Alsdorf 03- MTF -01  Alsdorf 03- HLF20 -01  Alsdorf 03- LF20KatS -01  Alsdorf 03- RW -01  Alsdorf 01- ELW -01  Alsdorf 01- HLF20 -01  Alsdorf 01-  DLK23 -01  Alsdorf 01- RTW -01  Streifenwagen

Einsatzbericht

Einsatz in »stiller Nacht«
„Ich komme gleich wieder!“, „Verwahrt mir etwas vom Essen!“, „Wartet mit der Bescherung!“, hallte es am Heiligen Abend vielfach beim zügigen Verlassen der Wohnungstüren im Alsdorfer Stadtgebiet.

Gegen 20.15 Uhr wurden die haupt- und ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr Alsdorf zu einem unklaren Gasaustritt in die Eschweilerstraße nach Alsdorf-Mariadorf gerufen.

„Stille Nacht, heilige Nacht“, darauf konnten die Einsatzkräfte keine Rücksicht nehmen. Mit über 30 Einsatzkräften und einer entsprechenden Zahl von Fahrzeugen rückten die Wehrleute zur Einsatzstelle aus.

Anwohner hatten das mehrfache Ein- bzw. Ausschalten eines Motors und Strömungsgeräusche an einer neu installierten Flüssiggas-Anlage vernommen.

Vor Ort verschafften sich die Einsatzkräfte mittels Steckleitern Zugang zum Flüssiggas-Außenlager. Bereits nach kurzer Zeit konnte erste Entwarnung gegeben werden. Brennbare Gase bzw. Flüssigkeiten wurden nicht gelagert. Es handelte sich um ein Sauerstoff- und Stickstofflager.

Eine Explosions- bzw. Brandgefahr bestand nicht.

Nach Rücksprache mit dem ebenfalls zur Einsatzstelle gerufenen Notdienst des Flüssiggasherstellers bestand Gewissheit, dass von der Anlage keine Gefahr für Personen oder Sachwerte ausgeht. Ein Überdruckventil hatte ausgelöst und einen Druckausgleich vorgenommen.

Nach etwa einer Stunde konnten die Wehrleute ihren Einsatz beenden und in „stiller Nacht“ den Heiligen Abend feiern.

 
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