Schwerer Verkehrsunfall - Person eingeklemmt

Techn. Rettung > Verkehrsunfall
Technische Hilfeleistung
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Einsatzort Details

BAB 44 Fahrtrichtung Aachen - Alsdorf/Hoengen
Datum 29.05.2020
Alarmierungszeit 14:13 Uhr
Einsatzende 20:30 Uhr
Einsatzdauer 6 Std. 17 Min.
Alarmierungsart Funkmelder + SMS Alarmierung
eingesetzte Kräfte

Löschzug Hoengen
Hauptamtliche Feuerwache
  • Alsdorf 01- KdoW -01
  • Alsdorf 01- HLF20 -01
  • Alsdorf 01- RTW -01
  • Alsdorf 01- RW -01
  • Alsdorf 01- TLF4000 -01
Rettungsdienst Kreis Aachen
  • Rettung Würselen 01 - RTW - 01
  • Rettung Würselen 01 - NEF - 01
  • Florian StädteRegion Aachen 00 - Kdow - 01
Polizei
  • Streifenwagen
Fahrzeugaufgebot   Alsdorf 03- MTF -01  Alsdorf 03- TLF3000 -01  Alsdorf 03- HLF20 01  Alsdorf 01- KdoW -01  Alsdorf 01- HLF20 -01  Alsdorf 01- RTW -01  Alsdorf 01- RW -01  Alsdorf 01- TLF4000 -01  Rettung Würselen 01 - RTW - 01  Rettung Würselen 01 - NEF - 01  Florian StädteRegion Aachen 00 - Kdow - 01  Streifenwagen

Einsatzbericht

Am Freitag gegen 14:13 Uhr wurde der Feuerwehr Alsdorf über die Städteregionale Leitstelle in Aachen zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf der Bundesautobahn 44 alarmiert. Umgehend rückten Rettungskräfte der hauptamtlichen Wache, des Rettungsdienstes und der Löschzug Hoengen Freiwilligen Feuerwehr zur Einsatzstelle aus. Bereits auf der Anfahrt der Rettungskräfte kam es zu Behinderungen durch einen erheblichen Rückstau auf der Landstraße 240 zwischen Alsdorf und Eschweiler. Die Einsatzstelle fanden die alarmierten Einheiten kurz hinter der Auffahrt Alsdorf-Hoengen vor. Dort waren aus bisher ungeklärter Ursache ein PKW und ein Kleintransporter nach ersten Erkenntnissen der Polizei nach einem Fahrspurwechsel kollidiert. Bei der heftigen Kollision wurden eine Person mittelschwer und eine weitere Person schwer verletzt. Der mittelschwer verletzte Fahrer konnte das Unfallfahrzeug eigenständig verlassen, während der zweite schwer verletzte Fahrer aufwändig aus dem Fahrzeug befreit werden musste. Hierbei entschieden sich die Alsdorfer Rettungskräfte in Abstimmung mit dem alarmierten Notarzt für eine patientenorientierte Rettung. Hierfür wurden zwei komplette Rettungssätze für die technische Hilfeleistung erforderlich. Mit Schere und Spreizer konnte letztendlich eine ausreichend große Öffnung für die Rettung geschaffen werden. Mit einem Spineboard wurde der Fahrer aus dem Unfallwagen befreit. Beide Personen wurden umgehend einem nahe gelegenen Krankenhaus zugeführt. Erst danach konnte mit der Bergung der zwei stark beschädigten Unfallfahrzeuge begonnen werden. Bei der heftigen Kollision wurden Fahrzeugteile und Teile der Fahrzeugbeladung des Kleintransporters, darunter Lackdosen, Filter und weitere Materialien, weit über beide Fahrzeugspuren auf einer Länge von mehreren hundert Metern verstreut. Die Aufräumarbeiten werden voraussichtlich noch bis in den frühen Abend andauern. Unterstützt werden die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Wehr durch die alarmierte Autobahnmeisterei und örtliche Abschleppunternehmen. Auch der Kreisbrandmeister der Städteregion suchte die Einsatzstelle auf, um sich ein eigenes Bild von der Einsatzlage zu machen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Einsatzstelle, klemmten die Fahrzeugbatterien ab, streuten ausgelaufene Betriebsmittel ab und stellten den Brandschutz an der Einsatzstelle sicher. Die Autobahnpolizei sperrte die Autobahn 44 Mönchengladbach Richtung Aachen ab der Abfahrt Alsdorf-Hoengen und leitete den Verkehr auf die L240 ab.

 
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