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Atemschutzgeräteträger - Ausrüstung

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Die Ausrüstung ist für den Atemschutztrupp im Ernstfall lebenswichtig. Im Innenangriff ist der Trupp weitgehend aus sich allein gestellt und muss sich voll aus seine Schutzkleidung und seine Ausrüstung verlassen können. Damit der Einsatz und Umgang mit diesen Werkzeugen auch in Extremsituationen wie Dunkelheit, Hitze, Rauch und Feuer beherrscht wird, finden regelmäßig Übungen und Schulungen mit diesen Geräten statt.
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Die Atemschutzmaske
Sie ist Bestandteil der Atemschutzausrüstung gegen Atemgifte und kann in Verbindung mit einem Atemschutzgerät (schwerer Atemschutz) oder Atemschutzfilter (leichter Atemschutz) verwendet werden. Die Atemschutzmaske (auch Atemanschluss) ist eine aus Silikon gefertigte Maske, die das gesamte Gesicht bedeckt und an welche der Lungenautomat des Atemschutzgerätes oder ein Filter angeschlossen wird.
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Das Atemschutzgerät
Atemschutzgeräte sind bei allen Brandeinsätzen, Gas- oder Gefahrstoffeinsätzen einzusetzen, bei denen die Umgebungsluft mit Atemgiften "verunreinigt" ist. Atemschutzgeräteträger müssen mind. 18 Jahre alt sein und benötigen eine spezielle Ausbildung sowie eine ärztliche Beschneinigung gemäß der G26 Untersuchungen, die den Feuerwehrmann/die Feuerwehrfrau dazu berechtigt, diese Ausrüstung anzulegen und anzuwenden.
In der Druckluftflasche ist Luft mit 300bar gespeichert. Die Flaschen selbst bestehen aus Stahl, Leichtmetall oder kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Der Luftvorrat kann aus dem Flaschenvolumen mal dem Fülldruck berechnet werden. Bei den verwendeten 300er Flaschen mit einem Volumen von 6 Litern ergibt dies eine Luftmenge von 1800 Litern Luft.
Da man die Luft nicht mit 300 bar Druck einatmen kann, befindet sich vor der Atemschutzmaske ein Lungenautomat, dem ein Druckminderer vorgebaut ist, der die Luft auf den so genannten Mitteldruck ca. 5 bar reduziert.
Weitere Bestandteile des Atemschutzgerätes sind der Lungenautomat und das Manometer, auf dem man laufend beobachten kann, wie hoch der Luftdruck in der Flasche noch ist. Zum Schutz, dass die Luft in der Flasche zu neige geht, gibt es ein akustisches Warnsignal, welches bei einem Druck von ca. 55 bar ertönt.
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Das Funkgerät
Das Funkgerät ist mit einem Akku versehen und ist netzunabhängig. An der Einsatzstelle kommen tragbare Funkgeräte im 2 Meter Band zum Einsatz. Diese Funkgeräte dienen ausschließlich der Kommunikation untereinander. Für die Atemschutztrupps (bestehend aus mind. 2 Feuerwehrmännern je Trupp) stehen eigene Funkgeräte mit gesondertem Kanal zur Verfügung. Dies ermöglicht eine freie Kommunikation mit der Atemschutzüberwachung und dem verantwortlichem Gruppenführer.
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